Praxis des Zen

Zen ist nicht beschränkt auf die sitzende Haltung. Es durchzieht unser Leben wie ein goldener Faden.

Die Praktizierenden unseres Dojos führen ein ganz gewöhnliches Leben, mit Beruf, Freunden, Familie, Kindern. Zazen ist der Ankerpunkt, um den herum das Leben gestaltet wird. Es ist jedem überlassen, wie intensiv er diese Praxis betreibt und wie er sie mit seinem Leben in Einklang bringt.

Konkret praktizieren wir im Dojo folgende Aspekte des Zen:

Zazen ist Zen“ – ein Satz von Deshimaru. Das Sitzen in Stille ist Kern unserer Praxis.

Kinhin ist eine Gehmeditation, die zwischen längeren Zazens geübt wird.

Das Kesa ist das Gewand Buddhas, das wir beim Zazen tragen. Wir pflegen die Tradition des eigenhändigen Nähens von Kesa und Rakusu.

Samu ist Arbeit für die Gemeinschaft, mit voller Präsenz und Konzentration auf jede Handlung.

Die Genmai ist unsere tägliche Nahrung. Diese traditionelle Reis-Gemüse-Suppe wird nach dem Morgenzazen serviert.

Das Studium zenbuddhistischer Texte vertieft das Verständnis unserer Praxis.