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KesaKesa - das Kleid BuddhaNach dem Buddha Shakyamuni unter dem Bodhibaum die Erleuchtung erlangt hatte, sammelte er alte Tücher aus dem Abfall, wusch sie, färbte sie ockerfarben und nähte sie zu einem Tuch zusammen, welches er umlegte.So wurde aus dem niedrigsten, dreckigsten Stofffetzen das höchste Kleid eines Buddhas. Es wird seitdem immer vom Meister an den Schüler während der Ordination zum Zenmönch weitergeben. Derjenige, der es trägt, wird zum Buddha. Meister Deshimaru, der das Kesa mit dem Zazen nach Europa brachte, sagte: Zazen ohne Kesa ist nur Gymnastik. Es ist Ausdruck des sprituellen Weges. Es gibt Kraft, Mitgefühl, Geduld, Mut .... und drückt das Ungeformte, das Unendliche, das Ewige, das Höchste,.... aus. Es ist überliefert, dass alle bedeutenden Meister unseres Weges zum Schluss nur noch das Kesa studierten. In unserer Sangha ist es üblich das Kesa, wie Buddha es einst tat, selber zu nähen. Das grosse Kesa tragen wir während des Zazen und das kleine Kesa, das Rakusu, im Alltag, wann immer es möglich ist. Bild rechts: Meister Kodo Sawaki mit angelegtem Kesa in der Zazenhaltung ![]() ![]() Nachdem Zazen ziehen die Nonnen und Mönche gemeinsam das Kesa aus.![]() Kesa und Rakusu das Kleid Buddhas werden auf einem Extratisch gelagert |