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SamuSamu - gemeinsames ArbeitenSamu ist nur Samu so Meister DogenSamu - das gemeinsame Arbeiten im Zen hat nichts mit dem 'Arbeiten' zu tun, wie es in unserem Gesellschaftssystem normalerweise verstanden wird. 'Arbeit' ist bei uns meist eine reine Lohnarbeit - entfremdet , und dient meist dazu mit Hilfe des Lohns eine gewisse gesellschaftliche Position zu erreichen. Anders das Samu im Zen - es wird als Dienst und als Geschenk für die Gemeinschaft (Sangha)gedacht. Nur so kann beispielsweise unser Dojo existieren. Wenn keiner Putzen, Kochen, etc. würde, müssten wir das Dojo bald schliessen. Es geht aber nicht nur darum etwas Nützliches für die Dharma-Familie zu tun. Es geht v.a. auch darum, den Geist des Zazen in Handlung umzusetzen und deswegen ist die Übung des Samu sicherlich eine der wichtigsten Praxisformen. Hier und jetzt voll konzentriert auf jede Handlung, - auch auf die Details - meines Körpers und der Atmung bewusst , nicht abgelenkt vom trennendem Denken, erledige ich die Arbeit um der Arbeit willen. Nicht um etwas zu leisten, Ruhm und Ehre zu erhalten, sondern allein um der Übung willens und automatisch befreie ich mich so. Auch das Zusammenarbeiten mit anderen Dojomitgliedern während des Samu hat sicher eine grosse Bedeutung für das Gemeinschaftsgefühl und das Klima in einem Dojo. Aber eigentlich ist Samu nur Samu - alles andere oben Geschriebenen ist wieder nur eine Kategorie des Geistes und letztlich nicht so wichtig wie die Praxis. ![]() |